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Blog +Veranstaltungen +Ausstellungen

Internationaler Arbeitskreis Druck- und Mediengeschichte e.v.

Der Blog Druck- und Mediengeschichte ist ein Blog des Internationalen Arbeitskreises Druck- und Mediengeschichte e.V. (IADM).

Die Blog-Beiträge zur Druck- und Mediengeschichte sollen dazu beitragen, das Bewusstsein am immateriellen UNESCO Kulturerbe der Druckkunst lebendig zu halten und die technikvermittelten Spuren unserer Medienkultur freizulegen. weiterlesen

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Jahrestagung des Forums BildDruckPapier 2021 in Dresden

Call for Papers – Mehr Schein als Sein?! Papierne Imitation und Illusion

Das Forum BildDruckPapier veranstaltet seine nächste Jahrestagung vom 16.–18. Mai 2021 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, wo es sich papiernen Imitationen und Illusionen widmen wird. Der Tagungsort selbst steht mit der sogenannten „Dresdner Pappe“ exemplarisch für eines der zahlreichen Papierprodukte, die nach außen hin mehr zu sein versprechen, als sie tatsächlich sind. weiterlesen

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Zwischen Morsecode und digitaler Fonttechnologie

Abbildung 1 Teletype Perforator

Teil 3: Lochstreifen und Perforator übernehmen das Kommando

Die erste praktische Erfindung nach der experimentellen Erforschung der Elektrizität im 19. Jahrhundert ist 1837 die Elektrifizierung des Alphabets über die Morsetelegrafie (siehe Teil 1 zu diesem Blog-Beitrag). Mit ihr beginnt der Weg in die Digitalität der Fonttechnologie.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führt die Mechanisierung der Büroarbeit, des Bleisatzes und der Telegrafie zu Innovationen des Schreibens, Setzens und Telegrafierens. Die Erfindung der Schreibmaschine, der Bleisetzmaschinen und der Drucktelegrafen verfügen über Tastaturen, mit denen die Buchstaben des Alphabets direkt angesprochen werden können. Die Tastatur wird zur Schnittstelle zwischen dem Menschen und dem Alphabet (siehe Teil 2 zu diesem Blog-Beitrag). weiterlesen

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Zwischen Morsecode und digitaler Fonttechnolgie

Abbildung 1: Inventar-Nr.: NKg/00329 Künstler: Dänemark, Kopenhagen, Rasmus Malling Hansen (1835-1890) Gegenstand: Skrivekugle (Schreibkugel) des Nietzsche, Friedrich (1844-1900) Datierung: Um 1882 Technik: Feinmechanikerarbeit, Gravur Material: Messing, Stahl

Teil 2: Von der Schreibmaschine zum Fernschreiber

Aktualisierter Blog-Beitrag

„Diese Maschine ist delicat wie ein kleiner Hund und macht viel Noth – und einige Unterhaltung.“ weiterlesen

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Zwischen Morsecode und digitaler Fonttechnologie

Abbildung 1. Erstes Morsetelegramm von 1837

Teil 1: Die Elektrifizierung des Alphabets

Am 4. September 1837 demonstriert der Maler Samuel Morse im Repräsentantenhaus in Washington die erste Fernübertragung einer Nachricht mit elektromagnetisch kodierten Zeichen. Die Übertragung des kryptischen Zahlencodes „214-36-2-58-112-04-01837“ ergibt nach der Dekodierung durch den Empfänger den Satz „Successful experiment with telegraph. September 4th 1837.“ ( siehe Abbildung 1 oben)

Mit der ersten öffentlichen Demonstration eines Schreibtelegrafen zur Übertragung einer elektrisch kodierten Textbotschaft beginnt im 19. Jahrhundert die Epoche der digitalen Medien. weiterlesen

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Das Gutenberg-Museum lädt wieder herzlich ein

Ausschnitt aus dem Flyer des Gutenberg-Museums

Pressemitteilung des Gutenberg Museums

Nach neunwöchiger coronabedingter Schließung durfte das Gutenberg-Museum ab 19. Mai wieder Besucher*innen begrüßen. Pünktlich zur Wiedereröffnung wurde die Präsentation „Von der Keilschrift zum Emoji“ eröffnet. Die Kabinett-Ausstellung verspricht kurzweilige Unterhaltung und spannende Einblicke für die ganze Familie. Im Mittelpunkt steht der Sachbuch-Comic „Es steht geschrieben“, illustriert von Vitali Konstantinov.

Die Präsentation lädt ein zu Streifzügen durch die Geschichte von mehr als 100 Schriften aus der ganzen Welt und zeigt u.a. die „Tengwar“-Schrift der Elben aus J.R. Tolkiens Epos „Herr der Ringe“. Das Gutenberg-Museum zeigt die Originalzeichnungen des aus Odessa stammenden Illustrators, die zunächst noch ohne Text ausgeführt sind und erst später am Computer durch Schriftelemente ergänzt wurden. Exemplarisch wird so auch der Entstehungs- und Druckprozess zeitgenössischer Comics demonstriert. weiterlesen

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Veranstaltungen im Gutenberg-Museum vom 25.05. bis 01.06.2020

Das Museum hat am Pfingstsonntag, 31.05.2020 geschlossen, am Pfingstmontag, 01.06.2020 ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Bitte beachten Sie für den Museumsbesuch unser Hygiene- und Sicherheitskonzept:
Im Gutenberg-Museum können alle Ausstellungsräume und der Druckladen zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden. Es ist nicht nötig, für den Museumsbesuch ein bestimmtes Zeitfenster im Voraus zu buchen, für den Besuch des Druckladens bitten wir um Voranmeldung. Während des Museumsbesuchs müssen alle Besucher*innen Mund und Nase bedecken. Um die Beachtung unseres Wegeleitsystems und der Abstandsmarkierungen wird gebeten. Es stehen zur Handdesinfektion Desinfektionsspender bereit.


Montag, 25.05.2020, 9.00-17.00 Uhr

Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen (max. 4 Personen eines Haushalts). Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Dienstag, 26.05.2020, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr

Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Mittwoch, 27.05.2020, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Donnerstag, 28.05.2020, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums
für Kleingruppen (max. 4 Personen eines Haushalts). Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Donnerstag, 28.05.2020, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Freitag, 29.05.2020, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Freitag, 29.05.2020, 13.30-17.00 Uhr

Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen (max. 4 Personen eines Haushalts). Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Samstag, 30.05.2020, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Samstag, 30.05.2020, 10.00-15.00 Uhr  
Offene Werkstatt im Druckladen des Gutenberg-Museums (derzeit nur mit Voranmeldung!)
für Einzelpersonen und Kleingruppen mit max. 4 Teilnehmern. Drucken von eigenen oder vorhandenen Motiven, Setzen mit Holzlettern. Sondermaterialien auf Anfrage. Kosten: Werkstattbeitrag, (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Samstag, 30.05.2020, 13.30-16.30 Uhr
Nachlass von großen und kleinen Sünden
Druckvorführung von Ablassbriefen im 1. Stock des Gutenberg-Museums
Sonntag, 31.05.2020 (Pfingsten)
Museum geschlossen

Montag, 01.06.2020
Museum geöffnet von 11 bis 17 Uhr

Montag, 01.06.2020, 12.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Von Montag bis Freitag zwischen 9.00-17.00 Uhr
Einzelbetreuung und Druckaufträge im Druckladen des Gutenberg-Museums
Erstellen privater Drucksachen unter fachkundiger Hilfe. Entgegennahme von Aufträgen nach persönlicher Absprache (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Mainz, den 22.05.2020
Dr. Annette Ludwig
Direktorin



 
Landeshauptstadt Mainz
Gutenberg-Museum

Postfach 38 20
55116 Mainz
Liebfrauenplatz 5
Tel 0 61 31 – 12 22 11
Fax 0 61 31 – 12 34 88
www.gutenberg-museum.de
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Allein im Druck-Museum.

Von analogen Besuchern und digitalen Usern in Zeiten von Corona

Seit dem 14. März 2020 sind die Museen in Leipzig geschlossen. Es ist still geworden im Museum für Druckkunst, seinen Sammlungen und der aktuellen Ausstellung Das Auge des Fotografen. Manchmal braucht es wohl erst eine Krise, damit sich die Verhältnisse drehen. Denn seit einigen Wochen sind nicht nur die Leipziger Museen äußerst aktiv und besuchen ihre User. Sie gehen online und zeigen mit Fotos, Videos und Live-Streams, was sie zu bieten haben.

So stiften wir Museen nun Nutzen in einem anderen Medium als dem Raum, den wir sonst als unsere Hülle betrachten. Wir zeigen Relevanz, indem wir unseren Content digital aufbereiten, geben neue Einblicke in unsere Sammlungen, schaffen Vermittlungsangebote und Kreativideen zum Nachmachen zuhause oder bieten Führungen an durch unsere derzeit geschlossenen Sonderausstellungen. weiterlesen

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