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Wilde Zeiten – Fotografien von Günter Zint

Demonstration auf dem Berliner Kurfürstendamm nach dem Attentat auf Rudi Dutschke, Ostern 1968″ © Günter Zint

Günter Zint versteht sich als politischer Fotograf, er gilt als Vorreiter eines sozial engagierten und aufklärerischen Bildjournalismus der jungen Bundesrepublik. Im Mittelpunkt stehen Motive aus dem Hamburger St.-Pauli-Kiez sowie Fotos der Studenten-, Friedens- und Anti-Kernkraft-Bewegung. Viele seiner Fotografien haben sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt, darunter die Aufnahme der Beatles vor dem Hamburger Star-Club oder die Bilder protestierender Studenten in Berlin und Paris.
„Wilde Zeiten“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Günter Zint und dem Deutschen Zeitungsmuseum. Die Ausstellung läuft noch bis 27. September 2020. Der Eintritt ist frei!

Quelle: Stiftung Saaländischer Kulturbesitz

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Workshop-Angebot im Druckladen des Gutenberg-Museum

Mit der Wiedereröffnung des Gutenberg-Museums Mitte Mai öffnete auch der Druckladen wieder seine Türen und bot das beliebte, museumspädagogische Programm an. Nach den Sommerferien finden dort jetzt auch wieder die beliebten Workshops statt. In intensiven zweitägigen Kursen werden durch das Personal der museumspädagogischen Abteilung des Gutenberg-Museums oder durch eingeladene Fachleute, Handwerker*innen, Künstler*innen und Gestalter*innen Fertigkeiten rund um das Buch und das Drucken vermittelt.

Das Programm startet Ende September mit dem Workshop „Nur Makulatur? Von der unfreiwilligen Schönheit des Scheiterns“. Die Kursleiterinnen Gundela Kleinholdermann und Gisela Winterling, beide langjährige Druckladen-Mitarbeiterinnen, vermitteln dabei kreatives Schreiben und Drucken. weiterlesen

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Jahrestagung des Forums BildDruckPapier 2021 in Dresden

Call for Papers – Mehr Schein als Sein?! Papierne Imitation und Illusion

Das Forum BildDruckPapier veranstaltet seine nächste Jahrestagung vom 16.–18. Mai 2021 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, wo es sich papiernen Imitationen und Illusionen widmen wird. Der Tagungsort selbst steht mit der sogenannten „Dresdner Pappe“ exemplarisch für eines der zahlreichen Papierprodukte, die nach außen hin mehr zu sein versprechen, als sie tatsächlich sind. weiterlesen

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Zwischen Morsecode und digitaler Fonttechnologie

Abbildung 1 Teletype Perforator

Teil 3: Lochstreifen und Perforator übernehmen das Kommando

Die erste praktische Erfindung nach der experimentellen Erforschung der Elektrizität im 19. Jahrhundert ist 1837 die Elektrifizierung des Alphabets über die Morsetelegrafie (siehe Teil 1 zu diesem Blog-Beitrag). Mit ihr beginnt der Weg in die Digitalität der Fonttechnologie.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führt die Mechanisierung der Büroarbeit, des Bleisatzes und der Telegrafie zu Innovationen des Schreibens, Setzens und Telegrafierens. Die Erfindung der Schreibmaschine, der Bleisetzmaschinen und der Drucktelegrafen verfügen über Tastaturen, mit denen die Buchstaben des Alphabets direkt angesprochen werden können. Die Tastatur wird zur Schnittstelle zwischen dem Menschen und dem Alphabet (siehe Teil 2 zu diesem Blog-Beitrag). weiterlesen

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