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Von Flugblättern und Tageszeitungen

Abbildung 1: Flugblatt mit Abbildung eines Krokodils, Salvator Flaminio, Holzschnitt mit Typendruck, 1563, Frankfurt am Main. Quelle: Sammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek
Eine Virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, Leipzig

»Zur Geschichte des Zeitungsdrucks« heißt die neue virtuelle Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek. Sie überträgt die Ausstellung »370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig« in die Online-Welt und wurde zusammen mit der Deutschen Digitalen Bibliothek realisiert.

Die Ausstellung umfasst den Zeitraum von den Vorläufern der Zeitung – den Flugblättern der frühen Neuzeit – bis zur heutigen Tagespresse im digitalen Umfeld. Sie spannt den Bogen von der ersten Tageszeitung der Welt, die 1650 von dem Leipziger Verleger Timotheus Ritzsch veröffentlicht wurde, bis hin zu den drucktechnischen Innovationen der Industrialisierung. weiterlesen

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„Q’s“ im Gutenberg-Museum erlauben exklusive Einblicke


Alles dreht sich ab 10. Oktober um das „Q“ in der Pop-up-Ausstellung im Gutenberg-Museum.

Das Gutenberg-Museum präsentiert die Pop-up-Ausstellung „Mein Lieblingsbuchstabe ist das Q. Gerhard Steidl“ aus Anlass der Verleihung des Gutenberg-Preises 2020 an den renommierten Drucker und Verleger. Pandemiebedingt findet keine Vernissage statt. Die Sonderausstellung ist ab Samstag, 10. Oktober 2020 geöffnet und bis einschließlich 29. November 2020 im Gutenberg-Museum zu sehen.

In dieser Ausstellung geht es um das Geheimnis von Schrift und Schriftkultur. Ihre ganze Schönheit zeigen Buchstaben noch immer am besten in gedruckten Büchern oder  Plakaten. Hier herrscht ein Formenreichtum und eine Vielfalt, die auf elektronischen Lesegeräten mit ihren standardisierten und vorinstallierten Schriften nicht zu haben ist. weiterlesen

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Wilde Zeiten – Fotografien von Günter Zint

Demonstration auf dem Berliner Kurfürstendamm nach dem Attentat auf Rudi Dutschke, Ostern 1968″ © Günter Zint

Günter Zint versteht sich als politischer Fotograf, er gilt als Vorreiter eines sozial engagierten und aufklärerischen Bildjournalismus der jungen Bundesrepublik. Im Mittelpunkt stehen Motive aus dem Hamburger St.-Pauli-Kiez sowie Fotos der Studenten-, Friedens- und Anti-Kernkraft-Bewegung. Viele seiner Fotografien haben sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt, darunter die Aufnahme der Beatles vor dem Hamburger Star-Club oder die Bilder protestierender Studenten in Berlin und Paris.
„Wilde Zeiten“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Günter Zint und dem Deutschen Zeitungsmuseum. Die Ausstellung läuft noch bis 27. September 2020. Der Eintritt ist frei!

Quelle: Stiftung Saaländischer Kulturbesitz

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Das Gutenberg-Museum lädt wieder herzlich ein

Ausschnitt aus dem Flyer des Gutenberg-Museums

Pressemitteilung des Gutenberg Museums

Nach neunwöchiger coronabedingter Schließung durfte das Gutenberg-Museum ab 19. Mai wieder Besucher*innen begrüßen. Pünktlich zur Wiedereröffnung wurde die Präsentation “Von der Keilschrift zum Emoji” eröffnet. Die Kabinett-Ausstellung verspricht kurzweilige Unterhaltung und spannende Einblicke für die ganze Familie. Im Mittelpunkt steht der Sachbuch-Comic “Es steht geschrieben”, illustriert von Vitali Konstantinov.

Die Präsentation lädt ein zu Streifzügen durch die Geschichte von mehr als 100 Schriften aus der ganzen Welt und zeigt u.a. die “Tengwar”-Schrift der Elben aus J.R. Tolkiens Epos “Herr der Ringe”. Das Gutenberg-Museum zeigt die Originalzeichnungen des aus Odessa stammenden Illustrators, die zunächst noch ohne Text ausgeführt sind und erst später am Computer durch Schriftelemente ergänzt wurden. Exemplarisch wird so auch der Entstehungs- und Druckprozess zeitgenössischer Comics demonstriert. weiterlesen

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Ein Medienereignis vor 50 Jahren: Die Mondlandung

BilDquelle und Bildrechte: https://www.kulturbesitz.de/

Das Zeitungsmuseum in Wadgassen ist alles andere, aber nicht hinter dem Mond. Vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Das war nicht nur für die Menschheit ein ganz besonderes Ereignis, sondern auch für die Medien. Das Zeitungsmuseum in Wadgassen zeigt aus diesem Anlass noch bis zum 11. Oktober 2020 die bereits 2019 eröffnete Sonderausstellung mit zahlreichen Exponate zur ersten Mondlandung der NASA, kindgerecht aufbereitet, gerade für die Besucher, die dieses Ereignis wegen ihres Alters nicht live miterleben konnten. Aber auch die 60-plus-Generation kommt auf ihre Kosten. Die zahlreichen Exponate aus der Welt des Kinos und der Comics ebenso wie 3-D-Bilder zum Klicken, aber ganz ohne Strom und ohne Computer, lassen so manchen Erwachsenen schmunzeln und selbstvergessen in alten Erinnerungen schwelgen.

Noch bis zum 31. Mai 2020 gewährt das Zeitungsmuseum in Wadgassen zu seinem 15 jährigen Jubiläum Einblicke in seine Schatzkammer zur Zeitungsgeschichte. Gezeigt werden die wertvollsten, interessantesten und auch kuriosesten Exponate aus der Sammlung des DZM.

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