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Willkommen auf dem Blog des IADM e.V.

Internationaler Arbeitskreis Druck- und Mediengeschichte e.v.

Ziele und Zielgruppen

Der Blog Druck- und Mediengeschichte ist ein Blog des Internationalen Arbeitskreises Druck- und Mediengeschichte e.V. (IADM). Der Zweck des Vereins ist es, die Erforschung der Druck- und Mediengeschichte zu fördern.

Dieser Blog wendet sich an alle Medienschaffenden, grafischen und typografischen Druckkünstler*innen, Initiatoren von historischen Druckwerkstätten der Druckkunst, Druckhistorike*innen, Studierende im Bereich Medien, Mitarbeiter*innen in Druck- und Technikmuseen sowie an alle Interessierte der Druck- und Mediengeschichte.

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Aufruf zur Rettung eines Kulturschatzes: Die Zukunft der Offizin Haag-Drugulin, Dresden, ist ungewiss.

 

Nach dem Tod Eckehart SchumacherGeblers am 17. Dezember 2022 ist ungewiss, wie es mit der Offizin Haag-Drugulin (OHD) weitergeht. SchumacherGebler hatte den 1829 gegründeten renommierten Leipziger Betrieb nach der Wende übernommen und ihn zuletzt zehn Jahre in Dresden weitergeführt. Nicht als Museumswerkstatt, sondern als Handwerksbetrieb. Gewinnmaximierung stand hier nicht im Fokus. Eckehart SchumacherGeblers Anliegen war, einen Kulturschatz und die damit verbundenen Fertigkeiten zu erhalten und weiterzugeben. So werden in der OHD Druckaufträge im Bleisatz und Buchdruck auf höchstem professionellen Niveau durchgeführt, dank der Monotype auch Buchprojekte größeren Umfangs. Weiterlesen

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Schwarze Kunst: Magie, druckgrafische Kunst und Metapher

Georg Heinrich Mahncke.Mitglied der Buchdruckerkunst,Geb. 1774. Er wird flankiert von Guttenberg und Faustus. Über ihm Typographia.

 

Wäre Johannes Gutenberg, der Erfindung der Buchdruckerkunst, in seiner Zeit als Schwarzkünstler bezeichnet worden, so hätte er das Inquisitionsgericht fürchten müssen, denn ein Schwarzkünstler ist im späten Mittelalter ein Magier, der mit dem Teufel im Bunde steht. Der Buchdrucker der ersten gedruckten Bibel mit dem Teufel im Bund? Um 1440 für die Kirche undenkbar. Heute ist dagegen die Metapher Jünger der Schwarzen Kunst ein Synonym für den Buchdruck geworden. Wie erklärt sich dieser Wandel? Was hat Gutenbergs Erfindung mit Zauberei zu tun? Ein Blick in den aktuellen Brockhaus vermerkt unter dem Stichwort ‘Schwarze Kunst’:

„Bezeichnung für 1) die schwarze Magie; 2) die Buchdruckerkunst.“ [1]

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Nachruf auf Eckehart SchumacherGebler (ESG)

Wir trauern über den Verlust eines Menschen und eines Freundes, dem die Arbeit an der Druck- und Mediengeschichte immer ein Herzensanliegen gewesen ist. Bereits am 17. Dezember 2022 verstarb unser langjähriges Mitglied Eckehart SchumacherGebler im Alter von 88 Jahren, den Insider stets liebevoll ESG nannten. Doch trösten wir uns, denn Eckeharts letzter Satz über Typografie endet mit einem Komma. Dafür sorgt sein Lebenswerk. Die Pflege des typografischen Handwerks, die Weitergabe und Erhaltung der Druckkunst mit ihrer Geschichte prägten ihn sein ganzes Leben und inspirierten andere. In vielen Menschen vermochte er durch sein außerordentliches Fachwissen über die Typografie, seiner Begeisterung für die Monotype-Setzmaschine und seines schriftgeschichtlichen Engagements dazu zu bringen, die durch Johannes Gutenberg entzündete Flamme weiterzureichen. Als ausgebildeter Drucker und Schriftsetzer (Schweizer Degen) übernahm ESG 1960 nach seinem Studium an der Hochschule für das Grafische Gewerbe in München die Druckerei seiner Eltern. 1988 war ESG im IADM Herausgeber der ersten Ausgabe des Journals für Druckgeschichte, für das er bis 1993 verantwortlich zeichnete und das bis heute als Journal für Druck- und Mediengeschichte weiterlebt. Nach der Wende übernahm er von der Treuhand die renommierte Offizien Haag Drugulin (OHG). Sein Ziel war es, den Bleisatz und die Erhaltung der typografischen Druckkunst durch ein tätiges Museum den zukünftigen Generationen zu erhalten. Das gelang ihm 1994 mit der Gründung des Museums für Druckkunst in Leipzig. Was hier durch handwerkliche Praxis ermöglicht wurde, konnte auf den ebenfalls von ihm gegründeten Leipziger Typotagen, die es bis heute gibt, theoretisch und schriftgeschichtlich reflektiert werden. In Dresden baute ESG eine zweite Sammlung mit Schriften auf und eröffnete zudem das Typostudio SchumacherGebler. 2013 inspirierte ESG einige vom Bleisatz Begeisterte zur Gründung des Vereins für die Schwarze Kunst, dessen heutige Mitglieder  den von ESG begonnenen Satz über Typografie hinter dem Komma fortsetzen, ohne ihn mit einem Punkt beenden zu wollen. Weiterlesen

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13. Moosbacher Buchmachermarkt 2022

Am Samstag 1. und Sonntag 2. Oktober 2022 jeweils von 11 bis 18 Uhr steht im Rathaus Mosbach und Hospitalhof  Papier in allen seinen Facetten im Mittelpunkt. Am Samstag zeitgleich mit dem Kürbismarkt auf dem Marktplatz – lädt der Markt dazu ein, sich mit einem riesigen Angebot rund um die Themen Buch- und Papierkunst zu beschäftigen. Ein Bücher(floh)markt verbindet zusätzlich am Sonntag die beiden Veranstaltungsorte durch die Fußgängerzone und Marktplatz.

Dass Papier nicht gleich Papier ist, belegen rund 30 Aussteller mit ihren Werken und zeigen, was sich aus, mit und auf dem Material alles machen lässt: Papier geschöpft, beschrieben, gebunden, bedruckt, gefaltet, geschnitten, gerollt, uralt oder druckfrisch. Gezeigt werden Handsatz und Drucktechnik wie zu Gutenbergs Zeiten. Die Kunst des Buchbindens sowie Papierschmuck, handgeschöpfte Büttenpapiere, marmorierte Papierunikate, und außergewöhnliche Alben, gehören zum Repertoire. Selbst Hand anlegen ist angesagt beim Holzschnittdrucken auf der Kniehebelpresse, in der Druckwerkstatt können Kinder aktiv mitarbeiten, selbst drucken und sich dabei mit Spaß und Freude mit dem Material Papier auseinandersetzen.

Beim Bücher(floh)markt am Sonntag finden Bücherfreunde alle Arten von gebrauchten Büchern bis hin zu Antiquarischem.

Info: www.druckwerkstatt-mosbach.de

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Handsatz und Buchdruck wandernd erlernen – „Walz für Handsatz und Buchdruck 2023“

Walzstipendium

Es ist wieder soweit, der Verein für die Schwarze Kunst schreibt wieder ein Walzstipendium aus. Insgesamt waren nun schon 24 Personen auf der Walz in den verschiedensten Werkstätten in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz. Die Mitarbeiter der Werkstätten haben 48 Monate an Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung gestellt. In dieser Zeit sind außergewöhnliche Projekte entstanden: Plakate über Frauen im Graphischen Gewerbe, ein Büchlein über die Speis, im Handsatz gesetzt mit gebrochenen Schriften. Weiterhin Bieretiketten mit Themen aus dem Buchdruck, ein Kalender mit Linolschnitten, gedruckt mit verlorener Platte, ein Buch über den Kauz, eines über Ringelnatz und weitere typographische Kleinode.Im nächsten Jahr beteiligen sich schon 20 Werkstätten an dieser erfolgreichen Aktion. Gespräche werden noch geführt mit einer Werkstatt in Kairo, einer in Wien und mit einer in Amsterdam. Zwei Stipendiatinnen, mittlerweile Handbuchbindemeisterinnen, haben sich jeweils eine Bleisatz- und Buchdruckwerkstatt eingerichtet.

Die offizielle Ausschreibung 2023 gibt es hier: Ausschreibung_2023.pdf (335 Downloads)
Liste der teilnehmenden Werkstätten hier: Werkstätten_2023.pdf (296 Downloads)

Interessenten wenden sich bitte an:
Manufaktur Willi Beck für Bleisatz und Buchdruck,
Oskar-von-Miller-Strasse 5a
85221 Dachau
Telefon 08131.6020
0160 97925636
willi@beckundbeckdesign.de
auf Facebook Manufaktur Willi Beck

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Eine Festschrift zur Druck- und Mediengeschichte der ganz besonderen Art

Harrytorials. Druck und Mediengeschichte. Ein Blick zurück nach vorn, hrsg. von Silvia Werfel und Roger Münch.

Ein Buchtitel, der Rätsel aufgibt. Der an Druck und Mediengeschichte interessierte Leser wird verunsichert, hat er vielleicht einen neuen Hype verpasst? Tutorials sind ihm geläufig, aber Harrytorials?

Medienaffin wie wir sind, wird gegoogelt und siehe da, auch Google muss sich geschlagen geben und empfiehlt uns: 1. Achte darauf, dass alle Wörter richtig geschrieben sind. 2. Probiere es mit anderen Suchbegriffen…. Na danke Google!

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IADM-Fachttagung ‘Der Stein des Senefelder: Ein druckgeschichtliches Kulturerbe’

Foto Ulrike Engels

Anlass für das Tagungsthema der IADM-Jahrestagung

Angeregt durch eine Ausstellungseröffnung in Li Portenlängers Lithographiewerkstatt Eichstätt, einem jährlichen Treffpunkt von Internationalen Künstler*innen, die dort lithographische Projekte verwirklichen, entwickelte Harry Neß, der Vorsitzende des IADM, die Idee für einen Kulturpfad Senefelder im Altmühltal. Der historische Steinbruch für den Solnhofener Lithostein, ohne den die Erfindung der Lithographie durch Alois Senefelder nicht denkbar gewesen wäre, liegt ganz in der Nähe von Eichstätt.
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Gutenberg-Preis 2022 der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und der Landeshauptstadt Mainz

Den Gutenberg-Preis der Internationalen Gutenberg- Gesellschaft in Mainz e.V. und der Landeshauptstadt Mainz erhalten 2022 erstmalig zwei Kandidaten: Prof. Dr. Jeffrey F. Hamburger, Kenner spätmittelalterlicher Buchmalerei und des Übergangs in die Druck-Ära und Eckehart SchumacherGebler, Drucker und Professor für Druckkunst.

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Gautschen an der HTWK Leipzig am 29.06.2022

»Nach zwei Jahren, in denen das Gautschen nicht möglich war, [wird] am 29.6., ab 16 Uhr, wieder an der HTWK gegautscht. Ich […] freue mich über jeden Besucher.« Das schreibt Michael Reiche, der Leiter des Gautschkomitees an der Hochschule für Technik Wirtschaft und Kultur. Eine schöne Tradition findet wieder ihre Fortsetzung. Wir freuen uns auch.

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Tag der Druckkunst am 15. März 2022

Offene Frühlingswerkstatt im Druckladen des Gutenberg-Museums Mainz

Der Druckladen des Gutenberg-Museums bietet zum „Tag der Druckkunst“ am 15. März von 9 bis 17 Uhr künstlerische Druckangebote und fachkundig begleitetes Drucken an historischen Druckpressen für Liebhaberinnen und Liebhaber der schwarzen Kunst an.
Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. Seitdem findet immer am 15. März der „Tag der Druckkunst“ statt. In einer Vielzahl von Veranstaltungen wird rund um diesen Tag bundesweit und teilweise sogar im europäischen Ausland eindrucksvoll bewiesen, wie lebendig dieses Kulturerbe ist. Auch der Druckladen des Gutenberg-Museums ist dieses Jahr wieder dabei!

Im Fachbereich des Druckladens erwacht der Frühling: Frühlingskarten mit Naturmaterialien und Frühlingstexte stimmen auf die lebendige Jahreszeit ein. Unter fachkundiger Anleitung unserer Mitarbeitenden entstehen mit verschiedenen Drucktechniken künstlerisch-kreative Druckerzeugnisse. Zum Einsatz kommt die Technik des Bürstenabzugs – dabei werden die Besucher:innen an den Handabzugspressen in die Geheimnisse der schwarzen Kunst eingeweiht.

Der Druckladen, das museumspädagogische Vermittlungsangebot des Gutenberg-Museums.      (© Gutenberg-Museum, Foto: Carsten Costard)

 

Geeignet ist das Angebot für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Kosten: 5/4 Euro Werkstattbeitrag

(Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Ansprechpartnerinnen:

Dr. Anett Göthe, Kuratorin
Tel. 06131 / 12 26 40, E-Mail: gutenberg-museum@stadt.mainz.de

Martina Illner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. 06131 / 12 26 79, E-Mail: martina.illner@stadt.mainz.de

 

 

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„Erlesenes auf Papier“ – Die 17. BuchDruckKunst findet vom 1. bis 3. April 2022 im Hamburger Museum der Arbeit statt

Tita do Rêgo Silva. Foto: Klaus Raasch 

Messen, auch kleine, brauchen einen gewissen Vorlauf. Klaus Raasch, der seit Juni 2016 die Durchführung der einmal jährlich stattfindenden Messe verantwortet, hat allen Unwägbarkeiten zum Trotz frühzeitig mit den Planungen zur 17. BuchDruckKunst-Messe begonnen, hat das Messemagazin konzipiert und gestaltet und ein Vorwort geschrieben, ohne sicher sein zu können, ob am Ende wirklich alles gut geht …

Die Messe findet statt! Seit über zwanzig Jahren ist die BuchDruckKunst die Messe für „Erlesenes auf Papier“. Wer Schönes & Schräges, Traditionelles und Experimentelles, Erschwingliches und Exklusives auf Papier sucht, wird in Hamburg-Barmbek mit Sicherheit fündig. Die Aussteller erläutern den Besuchern gerne ihre Werke, die während der Messe nicht nur betrachtet, sondern auch erworben werden können.

Zudem demonstrieren Fachleute des Graphischen Gewerbes in den Druckwerkstätten des Museums der Arbeit den historischen Hand- und Maschinensatz, Buch-, Stein- und Tiefdruck sowie die Produktion von Holzbuchstaben. Die Herstellung von handgeschöpftem Papier und die handwerkliche Verarbeitung dieses sinnlichen Materials dürfen dabei nicht fehlen. Dabei dürfen die Besucher nicht nur zuschauen, sondern oft sogar selbst Hand anlegen!

Die Ausstellerzahl ist begrenzt. 60 gleichsam handverlesene Künstlerinnen und Künstler sind es, darunter alte Bekannte wie auch Neulinge. Begegnen kann man etwa Tita do Rêgo Silva (Hamburg), Valeria Brancaforte (Barcelona), Barbara Beisinghoff (Die gläserne Libelle, Diemelstadt), Toni Kurz (Edition Thurnhof, Horn/Österreich), Marc Berger (Edition Schwarzdruck, Gransee), Christian Ewald (Katzengraben-Presse Berlin-Köpenick), Eckehart SchumacherGebler (Offizin Haag-Drugulin, Dresden), Svato Zapletal (Hamburg), Dr. Wolfram Benda (The Bear Press, Bayreuth) und vielen weiteren spannenden Künstlerinnen und Künstlern.

Als Gäste sind mit dabei die Büchergilde Hamburg, die Meister der Einbandkunst, Catharina Sonn Kaaren und Nathan Kaaren mit nightcloudpaper, die Firma Schmedt, Studio Trashline sowie Günther Wilhelm, der sich seit über 20 Jahren in Ludwigshafen mit historischen Fototechniken, den sogenannten Edeldruckverfahren, beschäftigt.

Die Neuentdeckung und künstlerische Nutzung von fotografischen Druckverfahren (z.B. Lichtdruck, Cyanotypie etc.) steht auch im Mittelpunkt des auf handschmeichlerisches Naturpapier gedruckten Messe-Magazins. Das Umschlagmotiv für 2022 gestaltete Thomas Marutschke als Vektorgrafik in seinem Studio Trashline. Genaues Hinschauen lohnt sich, denn in der Grafik ist allerlei versteckt …

Das Magazin ist weit mehr als nur ein Ausstellerverzeichnis. Es enthält fünf lesenswerte Beiträge und viele Abbildungen von Exponaten. Als besonderes Schmankerl ist dieser Ausgabe zusätzlich eine sechsseitige, ausklappbare Beilage mit Typografiken von Klaus Raasch eingeheftet, gedruckt auf einem Original Heidelberger Zylinder. Motto: Hereinspaziert! Ein typografischer Cirkus.

Hereinspaziert! heißt es auch, wenn die Messe am Freitag, den 1. April um 17 Uhr eröffnet wird. Das Magazinbuch ist im Eintrittsgeld enthalten.

Öffnungszeiten:

Freitag, 1. April: 17 bis 21 Uhr

Samstag, 2. April: 10 bis 18 Uhr

Sonntag, 3. April: 10 bis 17 Uhr

Anschrift: Museum der Arbeit. Wiesendamm 3, 22305 Hamburg Barmbek

Informationen zur Messe:

https://buchdruckkunst.com/die-messe/

Messe-Magazin:

BuchDruckKunst. Erlesenes auf Papier. Magazin zur Messe 2022. 96 S., viele Abb., fadengeheftete Klappenbroschur, 17×24 cm. 6 € (plus Versandkosten).

Außerdem erscheint zur BuchDruckKunst 2022 die Vektorgrafik von Thomas Marutschke als Ultrachromeprint in feinster Auflösung auf Büttenkarton, Motivformat 48×34 cm, Papierformat 59,4×42 cm, signiert und nummeriert.

Bestellungen hier: https://shop.klaus-raasch.de/?s=BuchDruckKunst+2022&post_type=product

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IADM-Jahrestagung 2022 16. bis 19. Juni 2022 in Eichstätt Der Stein des Senefelder: ein druckgeschichtliches Kulturerbe

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Das Tagungsprogramm

Donnerstag, 16. Juni 2022

Ankunft und Unterbringung in optionierten Zimmern: Gästehaus St. Walburg – Marienhaus, Walburgiberg 6, Eichstätt. Buchung bis spätestens 1. Mai 2022: gaestehaus.kloster.st.walburg@bistum-eichstaett.de oder Tel.: 08421/ 98870. Bitte die Buchung unter dem Kennwort: „IADM“ vornehmen. Bitte unbedingt beachten: Die Buchung im Gästehaus St. Walburg ist noch keine Anmeldung zur Tagung! Eine verbindliche Anmeldung zur Tagung erfolgt erst durch Überweisung der Teilnahmegebühr bis spätestens 07. Juni 2022 auf das Konto des IADM (siehe unten)

Unterbringung nach eigener Wahl: Touristinformation, Domplatz 8, Telefon: 08421/ 6001-408

18.00 Uhr IADM- Mitgliederversammlung in der „Lithographie-Werkstatt Eichstätt“ (Pfahlstraße 25, Eingang Hofseite)

19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen im „Gutmann“, Am Graben 36 (Eichstätt)

Freitag, 17. Juni 2022

Exkursion: Einblicke in die Bedeutung des Steinabbaus im Altmühltal für die Lithographie und den Bilderdruck

10.00 Uhr Besichtigung Solnhofen – Maxberg, SSG, Maxberg 1 / Steinbetrieb, historischer Steinbruch, gegenwärtiger Steinabbau (Führung und Vorführung: Heiner Hertrich und Markus Vogg)

12.30 Uhr Mittagessen im „Schnoorgackl“ (neben dem Steinbetrieb), Solnhofen – Besichtigung des Senefelderdenkmals

14.30 Uhr Führung durch das „Bürgermeister-Müller-Museum“ (Bahnhofstraße 8) (Museumsdirektor Dr. Martin Röper)

16.30 Uhr Besuch in der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, Am Hofgarten 1, (Ltd. Bibliotheksdirektorin Dr. Maria Löffler und Bibliothekar Andreas Kleinert): Vorlage besonderer Inkunabeln der Lithographie, der „Sammlung Lithographie Eichstätt“ und des Originals des „Hortus Eystettensis“ (1613).

18.00 Uhr Empfang in der Residenz Eichstätt von Landrat Alexander Anetsberger, Residenz Eichstätt (Residenzplatz 1)

18.30 Uhr Podiumsgespräch – Spiegelsaal (Residenz): Voraussetzungen und Chancen zur Einrichtung eines „Kulturpfad Senefelder“ im Altmühltal. Teilnehmer: Alexander Anetsberger (Landrat), Josef Grienberger (Oberbürgermeister Eichstätt) und Dr. Victor Henle (Historiker). Gesprächsleitung Dr. Harry Neß (IADM)

20.00 Uhr Gemeinsames Abendessen im Gasthof „Krone“ (Domplatz 3, Eichstätt) im „Stüberl“

Samstag, 18. Juni 2022

Programm: IADM- Fachtagung – Sitzungssaal Rathaus Eichstätt, 1. Stock (Marktplatz 11)

9.00 Uhr Begrüßung durch den Eichstätter Oberbürgermeister Josef Grienberger

9.30 Uhr Li Portenlänger: Die Technik der Chemischen Druckerei – ein Paradigmenwechsel am Ende des 18. Jahrhunderts

10. 15 Uhr Prof. Dr. Gerhard Kilger: “Saxa loquuntur” – Alois Senefelders Entdeckung am Stein

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Dr. Günther Viohl: Die Solnhofer lithographischen Kalke – Kennzeichen und Genese

12.00 Uhr Dr. Victor Henle: Wege vom Bruch des Plattenkalks in die Welt

12.45 Uhr Mittagspause – zur freien Verfügung

14.30 Uhr Jürgen Zeidler: Senefelders Stein als Druckform sowie seine Versuche der Metallographie und Papierographie

15.15 Uhr Wilfried Kusterka: Chromolithographie – Photographie – Offsetdruck: die Entfesselung der Farbe im 19. und 20. Jahrhundert

16.00 Uhr Angela Schröder: Künstlerischer Steindruck am Beispiel der „Saalpresse“ und anderer lithographisch arbeitender Werkstätten

18. 00 Uhr Gemeinsames Abendessen im „Tartufo“, Marktplatz 22 (Eichstätt)

Sonntag, 19. Juni 2022

Fakultativ:

10.00 Uhr Besichtigung des „Museum Das Jurahaus“ (Rot-Kreuz-Gasse 17) (Vorsitzende des Jurahaus-Vereins Eva Martiny).

11.30 Uhr Spaziergang mit Li Portenlänger durch den Bastionsgarten auf der „Willibaldsburg“ (Burgstraße 19) – Besichtigung der in dem Prachtband „Hortus Eystettensis“ von 1613 abgebildeten Originalpflanzen

Die Teilnahme an der Tagung kostet für Mitglieder 50.-€ und für Nichtmitglieder 80.- €. Auszubilde, Schüler und Studierende sind kostenfrei. Eine Anmeldung zur Tagung kann bis spätestens 03. Juni 2022 erfolgen.

c/o Deutsches Zeitungsmuseum
Direktor Dr. Roger Münch
Am Abteihof 1
D-66787 Wadgassen
Phone: +49 (0) 6834.9423-23
muench@deutsches-zeitungsmuseum.de  Verbindlich wird die Anmeldung erst durch rechtzeitige Überweisung der Teilnahmegebühr bis spätestens 07. Juni 2022 auf das Konto des IADM e. V.

IBAN: DE 10 8605 5592 1100 3906 30  BIC: WELADE8LXXX

Tagungsgebühr:

IADM-Mitglieder 50 €
Nicht-Mitglieder 80 €
Auszubildende, Schüler, Studierende kostenfrei

Wir bitten, die Tagungsgebühr bis spätestens 7. Juni 2022 auf das IADM-Konto zu überweisen.

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