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Willkommen auf dem Blog des IADM e.V.

Internationaler Arbeitskreis Druck- und Mediengeschichte e.v.

Ziele und Zielgruppen

Der Blog Druck- und Mediengeschichte ist ein Blog des Internationalen Arbeitskreises Druck- und Mediengeschichte e.V. (IADM). Der Zweck des Vereins ist es, die Erforschung der Druck- und Mediengeschichte zu fördern.

Dieser Blog wendet sich an alle Medienschaffenden, grafischen und typografischen Druckkünstler*innen, Initiatoren von historischen Druckwerkstätten der Druckkunst, Druckhistorike*innen, Studierende im Bereich Medien, Mitarbeiter*innen in Druck- und Technikmuseen sowie an alle Interessierte der Druck- und Mediengeschichte.

Die Blog-Beiträge zur Druck- und Mediengeschichte sollen dazu beitragen, das Bewusstsein am Immateriellen UNESCO Kulturerbe der künstlerischen Drucktechniken und der Buchbinderkunst lebendig zu halten und die technikvermittelten Spuren unserer Medienkultur freizulegen. Wir schlagen die Brücke von der vor 600 Jahren begonnenen europäischen Geschichte des Buchdrucks und der Kunst der Druckgrafik in eine medialen Gegenwart mit Computern, Digitalfotografie und Digitaldruck.

Allen grafisch- und typografisch arbeitenden Druckkünstler*innen möchte der Blog ab Oktober 2021 die Möglichkeit geben, sich selbst mit ihren Projekten, Einzelarbeiten und verwendeten Drucktechniken auf dem Blog zu präsentieren, sofern sie Mitglied im IADM sind. Den ebenfalls im IADM organisierten Druckwerkstätten, Druck- und Technikmuseen gibt der Blog die Möglichkeit, mit Hinweisen auf angebotenen Dienstleistungen oder auf Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekten ihre Öffentlichkeitsarbeit zu ergänzen.

In zahlreichen grafischen und typografischen Druckwerkstätten transformieren heute Druckkünstler*innen traditionelle Satz- und grafische Drucktechniken des Hochdrucks, der Lithografie, der Radiertechniken und der Serigrafie mit den innewohnenden Möglichkeiten zur Ruhe, Besinnung und Bewahrung des Immateriellen UNESCO-Kulturerbes der künstlerischen Drucktechniken in unsere hektisch gewordene digitale Gegenwart.

Der technikkulturelle Wandel hat in der Druck und Mediengeschichte immer auch einen sozialen Wandel bei den produzierenden Akteuren nach sich gezogen. Stichworte wie ‘Druckindustrie 4.0’ oder ‘Arbeit 4.0’ zeigen, dass sich daran bis heute nicht viel geändert hat. Gleichwohl gibt es keine monokausale determinierende Kraft, die als ‘unbewegter Beweger’ weder den vermeintlichen technischen ‘Fortschritt’ noch den Weg in die Kulturlosigkeit vorzeichnet. Geschichte ist blind , sie kennt kein Ziel, aber sie wird von Menschen gemacht.

Druck- und Mediengeschichte in der Gegenwartskultur

Seit der Erfindung der beweglichen Letter durch Johannes Gutenberg und der Druckkunst des Bilderdrucks durch Albrecht Dürer ist der Druck in Europa über Jahrhunderte die alleinige Kulturtechnik zur Vervielfältigung und Verbreitung von Text und Bild durch wenige Spezialisten gewesen. Mit der Industrialisierung, dem Aufkommen der Fotografie und der Telegrafie in der Mitte des 19. Jahrhunderts wandelt sich die Druckgeschichte zur Mediengeschichte. Unter dem zunehmenden Einfluss der analogen Fotografie, der elektronischen Bildreproduktionstechnik und schließlich des Computers und des Internets konvergieren Printmedien und elektronische Medien zum universalen digitalen Kommunikationsmedium. Smartphone, Tablet-Computer und Digitaldruck gehören zu einer Kulturtechnik für Alle. Was dabei einst spezialisierte Druckkunst war, hat auf dem Wege einer ‘digitalen Vergesellschaftung’ das Bewusstsein ihrer analogen Herkunft verloren.

Die technikvermittelten Spuren dieser bis heute nachwirkenden historischen Entwicklung haben Einzelpersonen, Gruppen, staatliche Institutionen, Wissenschaft und Organisationen der Wirtschaft durch gesellschaftliche Diskurse und Handlungen hervorgebracht. Druck- und Mediengeschichte ist vom Wandel dieser Diskurse, ihrer Akteure und den hervorgebrachten Artefakten nicht loslösbar. Erst im technik- und kulturgeschichtlichen Rückblick der sich getrennt voneinander entwickelnden analogen Reproduktion von Text, Druckgrafik und Bild kann die Bedeutung der technischen Konvergenz der Einzelmedien zu ihrer nur scheinbaren Homogenität in der Digitalität für die Kultur unserer Gegenwart ermessen werden .

Die Darstellung und Aufdeckung der Interdependenzen zwischen den historisch erreichten Technikentwicklungen einerseits und den daran anknüpfenden innovativen Ideen der Akteure andererseits macht sich dieser Blog zur Aufgabe. Ganz wesentlich dabei ist die Beschreibung der Ungleichzeitigkeit zwischen zukunftsweisenden Inventionen und tatsächlich stattgefundener gesellschaftlicher Innovation. Mangelnde Anschlussfähigkeit an die historischen Diskurse der Akteure spielen dabei oftmals eine entscheidende und zuweilen tragische Rolle.

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Wenn Sie Mitglied im IADM e.V. werden möchten, genügt schon eine kurze E-Mail an:

Goebel@deutsches-zeitungsmuseum.de

Informationen zum IADM e.V. finden Sie hier: https://www.arbeitskreis-druckgeschichte.de/

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In Mainz gedruckte Noten erober(te)n die Welt. Verlängerung der Ausstellung bis 9. Januar 2022

Quelle: Gutenberg-Museum Mainz

Nach dreimaliger coronabedingter Verschiebung und Neuorganisation konnte die schon für 2020 geplante Sonderausstellung „Noten für die Welt“ am 15. Juli eröffnet werden. Aufgrund des großen Besucherinteresses wurde jetzt entschieden, die Ausstellung bis 9. Januar 2022 zu verlängern. Mit der Schau, die einen Bogen spannt von den Neumen des Mittelalters bis hin zu den Notationen des 20. und 21. Jahrhundert, würdigt das Gutenberg-Museum das 250-jährige Jubiläum des Mainzer Schott-Verlags, das 2020 feierlich begangen werden sollte. Die Schau gibt mit einem Abriss der Notationsgeschichte  einen Überblick über wichtige Stationen der 250-jährigen Geschichte des Schott-Verlages, der 1770 von Bernhard Schott in Mainz gegründet wurde und heute als einer der ältesten und traditionsreichsten Musikverlage der Welt gilt.

Vor 250 Jahren gründete Bernhard Schott 1770, dem Geburtsjahr Ludwig van Beethovens, in Mainz den Schott-Verlag, der heute zu den ältesten und traditionsreichsten Musikverlagen der Welt zählt. Gezeigt werden neben Highlights aus dem Archiv des Schott-Verlags hochkarätige Leihgaben aus dem Germanischen Museum Nürnberg und der Bayrischen Staatsbibliothek. weiterlesen

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Wie das Bild ins Buch kommt. Eine Sonderführung zum „Wochenende der Grafik“ im Gutenberg-Museum in Mainz

Martin Luther: Auslegung der Episteln und Evangelien vom Advent an bis auf Ostern, Wittenberg: Hans Lufft, 1530, GM-Ink 9,2

 

 

Wenn in zahlreichen Museen und grafischen Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz das „Wochenende der Grafik“ ansteht, ist auch das Gutenberg-Museum wieder mit dabei: Am Samstag, 13. November, 11.15 Uhr, führt Ulla Reske, M.A. durch das Weltmuseum der Druckkunst, um die zahlreichen im Hochdruck hergestellten Arbeiten im Ausstellungsgebäude vorzustellen.

Alljährlich demonstrieren Museen in Veranstaltungen des „Netzwerks Graphische Sammlungen“, dem auch das Gutenberg-Museum angehört, an einem Wochenende im November, welche Schritte nötig sind, um von einem Künstlerentwurf zum fertigen Druckprodukt zu kommen und warum man in der Buchillustration „Äpfel nicht mit Birnen vergleichen“ kann. Auch im Gutenberg-Museum sind gezeichnete, aquarellierte oder mit druckgrafischer Technik hergestellte Grafiken ausgestellt. Johannes Gutenberg, dem das Weltmuseum der Druckkunst gewidmet ist, ist für seine Erfindung des Druckens mit beweglichen Lettern aus Metall berühmt. Doch in seinen Bibeln sind farbige Zeichnungen und Initialen zu finden, die nach dem Druck in individueller Handarbeit von Illustratoren eingefügt wurden und damit jede Ausgabe zu einem Unikat machen.

 

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Die Lithografie im “langen Jahrhundert” zwischen Revolution und Krieg. Dem Erfinder der Lithografie Alois Senefelder zum 250ten Geburtstag

Kupferstich und Lithographie raufen. Henri Daniel Plattel. Lithografie von A. Fournier

 

Alois Senefelder, der Erfinder der Lithografie, wäre heute 250 Jahre alt geworden. Dies nehmen wir zum Anlass, um den technik- und kulturgeschichtlichen Spuren der Lithografie von ihren Anfängen bis zum Ende des „langen Jahrhunderts“ (1789 bis 1914) mit mehreren geplanten Blog-Beiträgen zu folgen. „Die Lithografie im langen Jahrhundert zwischen Revolution und Krieg“ ist der gemeinsame Titel, unter dem die Einzelbeiträge stehen.

Zu Lebzeiten von Alois Senefelder dominierten in Europa seit mehr als 300 Jahren Holzschnitt, Kupferstich und Radierung den Bildermarkt für gedruckte Kunst und gedruckten Buchillustrationen. Im Hochdruck und Tiefdruck wurden gedruckte Bilder entweder durch erhabene oder tiefliegende Reliefstrukturen bestimmt. Alois Senefelder erfand den Bilderdruck neu und befreite ihn durch das Flachdruckverfahren der Lithografie vom Primat der Linie. Im Alter von 25 Jahren wird Senefelder, ein künstlerischer und zeichnerischer Laie, ungewollt zum Erfinder dieses neuen druckgrafischen Verfahrens für die Vervielfältigung handgeschriebener Texte und des Bildes.

Als Sohn einer Schauspielerfamilie in Prag geboren, studiert er auf Geheiß seines Vaters, Peter Senefelder, die Juristerei in Ingoldstadt. An seiner eigentlichen Liebe zum Theater und dem Schreiben von Theaterstücken kann der erfolgreiche Abschluss seines wohl eher ungeliebten Studiums nichts ändern. So versucht er sich zuerst vergeblich als Schauspieler zu profilieren, aber sein Talent reicht nicht aus. Als es ihm auch nicht gelingt, Verleger für seine Theaterstücke zu finden, entschließt er sich, selbst zum Verleger zu werden, was ohne Bleilettern, Druckerpresse und Geld in damaliger Zeit allerdings ein schwieriges Unternehmen ist. So wird er ungewollt zum „Quereinsteiger“ in die druckgrafischen Verfahren des Bilderdrucks, obwohl es ihm zunächst nur darum ging, zu Gutenbergs teuren Bleisatzlettern eine Alternative zu erfinden: Dazu schreibt er in seinem 1818 veröffentlichten Lehrbuch der Lithografie und des Steindrucks:

„Ich wollte nämlich gewöhnliche Buchdruckerschrift ganz genau und zwar verkehrt nachschreiben lernen. Wenn ich einmal hierin die gehörige Geschicklichkeit hätte, dachte ich dieselbe auf eine nach gewöhnlicher Art mit Ätzgrund überzogene Kupferplatte mit einer elastischen Stahlfeder zu schreiben, sodann mit Scheidewasser (Salpetersäure, Anmerk. des Verfassers) einzuätzen und beim Kupferdrucker abdrucken zu lassen.[1]

Von dem Gedanken getrieben, sein eigener Verleger zu werden, entfaltet sich Senefelders unermesslicher Erfindergeist. Zwischen 1796 und 1798 erfindet er 25 verschiedene „Manieren“, um auf einem glatt geschliffenen Kalkstein aus Solnhofen mit einer selbst erfundenen lithografischen Tinte zu schreiben und zu zeichnen, um von diesem Stein drucken zu können. Er erfindet eine revolutionäre handwerkliche Technik, deren Vorteil gegenüber Holzschnitt, Kupferstich und Radierung vor allem ihre „Wohlfeilheit“ ist, mit der sich die Bildnachfrage des Bürgertums nach Bildern für unterschiedliche soziale Schichten befriedigen lässt. Die Zeit der napoleonischen Koalitionskriege ist einerseits geprägt vom Geist der Aufklärung und andererseits vom Geist der Restauration und geistigen Verklärung. In diesem Zeitgeist wird die Lithografie noch vor der Erfindung der Fotografie zu einem Medium, das der Bildpublizistik und der Farbigkeit der Druckgrafik maßgeblich einen Impetus gibt. Die Lithografie bleibt im Unterschied zum Holzschnitt, dem Kupferstich und der Radierung resistent gegenüber dem nächsten neuen Medium, der Fotografie, weil sie mit der fotografischen Technik eine Symbiose eingehen konnte, die selbst die Digitalisierung der Bilder und ihrer Verbreitung überdauert hat.

  1. Alois Senefelder. Lehrbuch der Lithographie und des Steindrucks; S. 5

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Die Briefkultur im Internetzeitalter vor dem Hintergrund von 2000 Jahren schriftlicher Kommunikationsgeschichte

Dr. Annette Nünnerich-Asmus, Dr. Annette Ludwig und Dr. Erwin Kreim bei einer Veranstaltung auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse
Bildrechte: Gutenberg-Museum, Mainz

 

 

Vortragsveranstaltung im Gutenberg-Museum in Mainz

Mittwoch, 3. 11. 2021, um 18 Uhr

Gibt es im Internetzeitalter noch eine Briefkultur? Und was versteht man unter Netiquette? Diesen Fragen gehen der Sammler Dr. Erwin Kreim, die Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig und Verlegerin Dr. Annette Nünnerich-Asmus bei dieser Veranstaltung im Gutenberg-Museum nach.

Unter dem Titel „Briefkultur im Internetzeitalter — Netiquette” wird aus Anlass der Museumspublikation „Bestseller – Briefsteller. Die Sammlung Kreim“, ein Blick auf die Geschichte der schriftlichen Kommunikation geworfen. Anhand der einzigartigen Briefsteller-Sammlung des Gutenberg-Museums beleuchten die „Macher“ der Publikation die Kultur des Briefeschreibens und klären, was unter Netiquette zu verstehen ist. Marie-Christin Stabel wird dazu kurze Textpassagen aus dem Band rezitieren.

Wer auf bibliophile Entdeckungsreise gehen möchte, erhält mit dem vom Gutenberg-Museum herausgegebenen Werk „Bestseller – Briefsteller. Die Sammlung Kreim“ einen umfassenden Überblick über sechs Jahrhunderte Kommunikationshistorie.

Der Band stellt den Auftakt der neuen Schriftenreihe „Verborgene Schätze des Gutenberg-Museums“ dar, die in loser Folge Einblicke in die reichen Sammlungsbestände des Gutenberg-Museums geben soll.

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Von Gutenberg zu Goethe: Dr. Annette Ludwig verlässt das Gutenberg-Museum und geht nach Weimar

Die Direktorin Dr. Annette Ludwig verlässt 2022 das Gutenberg-Museum Mainz. (Foto: Klassik Stiftung Weimar)

Anlässlich des 500. Geburtstags von Johannes Gutenberg, dem Erfinder der Typografie, gründeten die Bürger der Stadt Mainz im Jahre 1900 das Gutenberg-Museum, um dessen Erfindung einem breiten Publikum bekannt zu machen. Die Eröffnung eines der ersten Druckmuseen der Welt fand am 23. Juni 1901 statt. Seit 2010 ist die Kunsthistorikerin Dr. Anette Ludwig mit viel Engagement und Kreativität dabei, das kulturelle Erbe Johannes Gutenbergs zeitgemäß in unsere digital gewordene Gegenwart zu transformieren, um so die kulturelle Erinnerung an Gutenberg zu erhalten.

„Wir wollen ein lebendiges Museum werden, Maschinen zum Sprechen bringen, neue Elemente integrieren“

sagte Dr. Annette Ludwig seinerzeit gegenüber der Internet-Zeitung Mainz&. Nun verlässt sie das Gutenberg-Museum und folgt einem Ruf in die Goethe-Stadt Weimar, wo sie voraussichtlich ab Frühjahr 2022 Direktorin der 21 Museen der Klassik Stiftung Weimar wird. Wir gratulieren ihr dazu. Ein großer persönlicher Erfolg für Dr. Annette Ludwig und ein herber Rückschlag für den Neubau des Gutenberg-Museum in Mainz.

Als die engagierte Initiative von Dr. Annette Ludwig für den Neubau und die Neukonzeption des Gutenberg-Museums im Februar 2016 zu dem aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangenen Plan für einen Museumsneubau mit modern gestalteten Bibelturm quasi unter Dach und Fach war, bewirkte 2018 ein Bürgerentscheid der Mainzer Bürger die Politik der Stadt Mainz dazu, die Pläne erst einmal auf Eis zu legen. Hatten 118 Jahre zuvor Mainzer Bürger dem Weltmuseum zu seiner Gründung verholfen, so verhalfen sie ihm jetzt zu einem vorläufigen Ende. Doch Dr. Annette Ludwig ließ sich nicht entmutigen und kämpfte weiter. Jetzt, 2021, steht ihr “Herzensprojekt” erneut am Start und wartet auf seine Realisierung. Aber an der Stelle war die Stadt Mainz vor drei Jahren ja schon einmal.

Nicht zuletzt ihr unermüdlicher Kampf für die Rettung des kulturellen Erbes Gutenbergs in die digitale Zeit hat Dr. Annette Ludwig schließlich zu Goethe nach Weimar geführt, denn in einer Presseerklärung der Klassik Stiftung Weimar heißt es:

„Mit Annette Ludwig gewinnt die Klassik Stiftung Weimar eine profilierte Museumsmanagerin, die gattungsübergreifende Erfahrungen aus den Bereichen des Sammelns, Forschens und Vermittelns mitbringt. Seit Mai 2010 ist sie Direktorin des Gutenberg-Museums in Mainz und prägt das Profil des „Weltmuseums der Druckkunst“ nicht nur durch einen strukturellen Innovationskurs, der die Erschließung des Themas Bauhaus in Rheinland-Pfalz einschließt, sowie die Initiative für die baulichen, inhaltlichen, szenografischen und trägerschaftlichen Vorbereitungen eines Museumsneubaus, sondern auch als Kuratorin für das 19. bis 21. Jahrhundert mit international beachteten Sonderausstellungen zu Typografie, Buchkunst und Druckgrafik.“

Ausführlichere Informationen zum Wechsel von Annette Ludwig von Mainz nach Weimar gibt es auf dem Podcast des SWR 2 zur Kultur aktuell und der Internetzeitung für Mainz .

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