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Wie Noten aufs Papier kommen zeigt das Gutenberg-Museum in Mainz

Notenstichvorführung im Gutenberg-Museum in Mainz

Im Rahmen seiner Ausstellung „Noten für die Welt,“ die noch bis zum 7. November in Mainz zu sehen ist, zeigt das Gutenberg-Museum am 30. September 2021 um 16 Uhr die Technik des Notenstichs live. Peter Gass-Domes, gelernter Notenstecher und langjähriger Mitarbeiter des Musikverlags  Schott, führt anlässlich des 250-jährigen Jubiläums des Mainzer Schott-Verlags diese spannende Technik vor. weiterlesen

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Anmeldung zur Fachtagung und Migliederversammlung des IADM am 2. Oktober 2021 nicht vergessen!

Die diesjährige Fachtagung zum Thema “Bucheinband” und die Mitgliederversammlung des IADM findet online statt und ist kostenlos. Eine rechtzeitige vorherige Anmeldung per E-Mail ist jedoch unbedingt erforderlich. Nähere Informationen zur Fachtagung und zur Anmeldung finden Sie hier.

Willkommen auf  den Blog

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Das Interview mit dem letzten Schriftgießer

Transkript[1] eines rund einstündigen Interviews, das Rainer Gerstenberg in seinen Räumen im Hessischen Landesmuseum Darmstadt am 25. Oktober 2018 vermutlich dem Klingspor Museum Offenbach gegeben hat und das, am 20.5.2021 auf Youtube veröffentlicht, im Rahmen der virtuellen AEPM-Jahrestagung im Mai 2021 gezeigt wurde.

Mein Name ist Rainer Gerstenberg. Ich bin seit 1961 in den Beruf des Schriftgießers eingestiegen und habe 1964 die Gesellenprüfung abgelegt. Ich betreibe dieses Metier bis zum heutigen Zeitpunkt – also über 55 Jahre. weiterlesen

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Mitgliederversammlung und Fachtagung des IADM 2021

Internationer Arbeitskreis Druck- und Mediengeschichte e.v.

IADM-Fachtagung und Mitgliederversammlung am 2. Oktober 2021 Online

zum Thema

Der Bucheinband : In seiner Geschichte und seiner zukünftig gestalterisch-technnologischen Entwicklung

Zeitraum der Fachtagung 10.00 Uhr bis 13:00 Uhr online

Beginn der Mitgliederversammlung: 14:30 online

Verlauf der Online-Fachtagung

Begrüßung

Dr. Harry Neß (Vorsitzender IADM)

Immaterielles Kulturerbe „Buchbinderhandwerk“ der UNESCO

Stefan Döring (Druck- und Medientechniker), Ingo Albrecht-Schoeck (Industriedesigner)

  • Beschreibung des UNESCO-Kulturerbes „Buchbinderhandwerk“.
  • Traditionelle Handwerkstechniken anhand von Einbandarbeiten.

Die Entwicklungswege des Bucheinbandes

Prof. Dr. Ernst Peter Biesalski, Peter Best (Studiendirektor a.D.)

  • Auswirkung neuer Technologien auf den Bucheinband.
  • Systematik und historische Entwicklung der Einbandformen.
  • Wiederverwendung traditioneller Einbandelemente anhand von aktuellen Bucheinbänden.

Beiträge des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zur Entwicklung des gedruckten Buches

Katharina Hesse (Geschäftsführerin „Stiftung Buchkunst“), Nora Bechler (Referentin Marktforschung)

  • Der Wettbewerb „Die schönsten Deutschen Bücher“ unter der besonderen Berücksichtigung des Bucheinbandes.
  • Neueste Erkenntnisse der Marktforschung zum Lese- und Kaufverhalten bei gedruckten Büchern und E-Books.

Anmeldung zur Tagung und zur Mitgliederversammlung bis zum 30. September 2021: entweder bei

roger230759@yahoo.de

oder 

harry.ness@druck-mediengeschichte.de  

Der notwendige Link für die Teilnahme an der Online-Jahrestagung des IADM wird an alle, die sich angemeldet haben, am 2.Okt., gegen 9.00 Uhr verschickt. (Wenn nötig, auch in den Spam-Ordner schauen.)

Wird Hilfe benötigt, bitte anrufen:

Peter Best: 0178 4351952

oder

Harry Neß: 01708654917

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Künstler des Vereins der Kulturbäckerei im Gutenberg-Museum

Die Kunst bleibt frei/Kunst bleibt Viele“: Jeweils fünf Kunst-Karten und eine Infokarte, aufgeklebt auf zwei Kiefer-Leimholzbretter, demonstrieren die Vielfältigkeit des freien künstlerischen Schaffens. (©Kulturbäckerei/Gutenberg-Museum)

Aus dem Fenster des Gutenberg-Museums
strahlt die Freiheit der Kunst

Der Druckladen des Gutenberg-Museum in Mainz zeigt zehn Karten von Künstlern des Vereins „Kulturbäckerei“. Das klingt nüchtern im Vergleich zum kreativen Namen des Vereins. Gleichwohl, der nachfolgende Appetizer des Gutenberg-Museums in Mainz macht Lust auf Kunst.

Auf einer Karte finden schwarze Pinselstriche zu einem irisierenden Muster zusammen. Von einer anderen schreit eine expressionistisch anmutende Fratze dem Betrachter ein verstörtes „Ach“ entgegen. Eine dritte hält mit fast brutaler Akribie fest, wie ein Blumenstrauß – ein zu Boden geschleuderter Brautstrauß? – vor in blankpolierten Business-Halbschuhen steckenden Männerfüßen liegt. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die zehn Karten im DIN A5-Format, die zehn Künstler:innen für den Verein „Kulturbäckerei“ geschaffen haben. Ab Samstag, 8. Mai, stellt der Druckladen des Gutenberg-Museums in seinem Schaufenster in der Seilergasse unter dem Titel „Place of Cards“ zehn Tage lang eine Zusammenschau der Drucke aus. Zeitgleich sind die Kunstkarten, aufgeklebt auf zwei Kiefer-Leimholzbretter und ergänzt um eine Infokarte, an vier weiteren Kulturinstitutionen und fünf Plätzen in der Mainzer Neustadt zu sehen. weiterlesen

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