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Tag der Druckkunst am 15. März 2022

Offene Frühlingswerkstatt im Druckladen des Gutenberg-Museums Mainz

Der Druckladen des Gutenberg-Museums bietet zum „Tag der Druckkunst“ am 15. März von 9 bis 17 Uhr künstlerische Druckangebote und fachkundig begleitetes Drucken an historischen Druckpressen für Liebhaberinnen und Liebhaber der schwarzen Kunst an.

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Sonderausstellung des Gutenberg-Museums zeigt Druckgrafiken des 20. Mainzer Stadtdruckers Tobias Gellscheid

“Nocturne”, (Tobias Gellscheid, 2015) © Gutenberg-Museum/Tobias Gellscheid

 

„Road to Nowhere – Druckgrafiken von Tobias Gellscheid“  heißt die neue Ausstellung, die pnademiebedingt jetzt erst am 19. Januar 2022 eröffnet wurde. Diese Schau zeigt einen repräsentativen Querschnitt durch das Werk des von 2018 bis 2019 amtierenden Mainzer Stadtdruckers und ist von 20. Januar bis 22. Mai 2022 zu sehen.

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Mainzer Stadtwerke unterstützen die “Internationale Gutenberg-Gesellschaft Mainz e. V.” mit großzügiger Spende zu ihrem 120ten Gründungstag

Spendenübergabe

Spendenübergabe der Mainzer Stadtwerke

Pressemitteilung des Gutenberg-Museums Mainz

Am 23. Juni 1901 und damit vor genau 120 Jahren wurde die „Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e. V.“ gegründet. Seither verfolgt die Gesellschaft zwei bedeutende Ziele: Die Erforschung der Geschichte und Entwicklung der Drucktechnik und der schriftorientierten Medien sowie die ideelle und finanzielle Förderung des Gutenberg-Museums.

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Künstler des Vereins der Kulturbäckerei im Gutenberg-Museum

Die Kunst bleibt frei/Kunst bleibt Viele“: Jeweils fünf Kunst-Karten und eine Infokarte, aufgeklebt auf zwei Kiefer-Leimholzbretter, demonstrieren die Vielfältigkeit des freien künstlerischen Schaffens. (©Kulturbäckerei/Gutenberg-Museum)

Aus dem Fenster des Gutenberg-Museums
strahlt die Freiheit der Kunst

Der Druckladen des Gutenberg-Museum in Mainz zeigt zehn Karten von Künstlern des Vereins „Kulturbäckerei“. Das klingt nüchtern im Vergleich zum kreativen Namen des Vereins. Gleichwohl, der nachfolgende Appetizer des Gutenberg-Museums in Mainz macht Lust auf Kunst.

Auf einer Karte finden schwarze Pinselstriche zu einem irisierenden Muster zusammen. Von einer anderen schreit eine expressionistisch anmutende Fratze dem Betrachter ein verstörtes „Ach“ entgegen. Eine dritte hält mit fast brutaler Akribie fest, wie ein Blumenstrauß – ein zu Boden geschleuderter Brautstrauß? – vor in blankpolierten Business-Halbschuhen steckenden Männerfüßen liegt. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die zehn Karten im DIN A5-Format, die zehn Künstler:innen für den Verein „Kulturbäckerei“ geschaffen haben. Ab Samstag, 8. Mai, stellt der Druckladen des Gutenberg-Museums in seinem Schaufenster in der Seilergasse unter dem Titel „Place of Cards“ zehn Tage lang eine Zusammenschau der Drucke aus. Zeitgleich sind die Kunstkarten, aufgeklebt auf zwei Kiefer-Leimholzbretter und ergänzt um eine Infokarte, an vier weiteren Kulturinstitutionen und fünf Plätzen in der Mainzer Neustadt zu sehen.

„Die Kunst bleibt frei/Kunst bleibt Viele“: Unter diesem Motto waren die Karten bereits vor rund einem Jahr für den Verein „Kulturbäckerei“ entstanden, der ein soziokulturelles Zentrum für die Neustadt schaffen will. Viele der beteiligten Künstler:innen, etwa die Mainzer Stadtdruckerin des Jahres 2012 Sandra Heinz oder Nikolas Hönig (Mainzer Stadtdrucker 2008), sind dem Gutenberg-Museum seit vielen Jahren verbunden.

Den Rahmen für die Karten-Aktion hatten die „Glänzenden Aktionstage“ des Bündnisses „der Vielen“ geboten. In diesem bundesweiten Zusammenschluss von Kulturschaffenden gegen Rechtspopulismus, für eine freie Vielfalt und Demokratie wirken sowohl das Gutenberg-Museum als auch die Kulturbäckerei mit. Coronabedingt waren die auf Karten gedruckten Plädoyers für die Freiheit der Kunst bisher jedoch lediglich auf der Website der „Kulturbäckerei“ zu sehen. Nun lässt sich das reale Erleben nachholen.

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Material und Bewegung erscheinen in neuem Licht

Das Gutenberg-Museum präsentiert Projekt „Raum-Licht“ in seinem bauhaus.labor im Innenhof

 

PRESSEMITTEILUNG

Vorsichtsmaßnahme gegen Ausbreitung des Corona-Virus:
Gutenberg-Museum Mainz bis Ostermontag geschlossen – Alle Veranstaltungen abgesagt

Mainz. Bedingt durch die Maßnahmen der Landeshauptstadt Mainz zum Schutz der Bevölkerung gegen Infektionen mit dem Corona-Virus bleiben das Gutenberg-Museum und sein Druckladen ab sofort bis einschließlich Ostermontag, 13. April 2020, für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Auch sämtliche in diesem Zeitraum in Museum oder Druckladen geplante Veranstaltungen finden nicht statt. Diese Vorsichtsmaßnahme ordnete die Stadt Mainz als Träger am späten Mittwochnachmittag mit sofortiger Wirkung an.

„Die Entscheidung, das Museum für gut vier Wochen zu schließen, wurde aufgrund der großen Zahl von Besuchern auch internationaler Herkunft getroffen und ist rein präventiv“, betont Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig. Weder in der Belegschaft noch unter den Besuchern habe es einen Verdachtsfall gegeben. „Wir bedauern außerordentlich, dass dieser Schritt notwendig ist“, so Ludwig. „Aber die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter steht für uns an allererster Stelle.“

Auch die im Römischen Kaiser untergebrachte Spezialbibliothek für Buch- und Schriftgeschichte des Gutenberg-Museums ist von der Schließung betroffen. Über das Online-Portal der Bibliothek auf der Website des Museums (www.gutenberg-museum.de) kann weiterhin in den Beständen recherchiert werden. Auch aktuelle Informationen zur Schließung sind auf der Homepage des Museums und auf der Homepage der Stadt Mainz (www.mainz.de) abrufbar.

Ansprechpartner:

Dr. Annette Ludwig, Direktorin,

Tel. 06131 / 12 26 40, E-Mail: gutenberg-museum@stadt.mainz.de

Brigitte Specht M.A., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Tel. 06131 / 12 42 36, E-Mail: brigitte.specht@stadt.mainz.de

Mainz, den 12.03.2020

Dr. Annette Ludwig

Direktorin

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Gutenberg-Museum macht auf der “art Karlsruhe” Druck

Unter dieser doppeldeutigen Überschrift bewirbt das Gutenbergs-Museum Mainz seine Präsenz auf der Karlsruher Kunstmesse „art Karlsruhe“ für Klassische Moderne und Gegenwartskunst. Die Messe findet vom 13.02. bis 16. 02. 2020 auf dem Messegelände in Karlsruhe statt. Sie bietet mit ihren jährlich 50 000 Besucherinnen und Besuchern mit mehr als 200 Ausstellern ein umfangreiches Angebot von Galerieprogrammen über One-Artist-Shows bis zu einem vielseitigen Rahmenprogramm.

Gegenwart(skunst) nimmt das Gutenberg-Museum mit seiner Präsentation wörtlich. Mit einem „Druckladen“ können von den Besuchern der Messe unter Anwesenheit fachkundlicher Anleitung Postkarten mit den Insignien des Bauhauses eigenständig bedruckt werden. Der Druck der Postkarte macht auf die bis einschließlich 22. März 2020 verlängerte aktuelle Sonderausstellung des Gutenberg-Museums in Mainz zum 100. Geburtstag des Bauhauses aufmerksam. Die Ausstellung – „ABC Avantgarde-Bauhaus-Corporate Design“ ist der zentrale Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz zum Bauhaus Jubiläumsjahr.

Der Brückenschlag ist subtil. Mit dem Zitat der Bauhauskünstlers Lázló Moholy-Nagy

„Die Typografie ist ein Instrument der Mitteilung“

und Carl Zaubitzer

„(Es wäre) für die Zukunft besser, das weibliche Geschlecht von der Druckerei fernzuhalten“

entsteht ein zweiter, eher virtueller Druck. Trotz ihrer modernen Konzepte bleiben die Bauhauskünstler in ihrem Denken über die Rolle der Frau und in der Praxis ihrer Akademiegepflogenheiten in den gesellschaftlichen Bedingungen des frühen 20. Jahrhunderts stark verhaftet. So dichtete der Bauhauskünstler Oskar Schlemmer in Dessau den Vers:

“Wo Wolle ist, ist auch ein Weib, das webt, und sei es nur zum Zeitvertreib.”

Folgerichtig war die Weberei des Bauhauses ab 1920 eine reine Frauenklasse.

Das Bauhaus hat mit seiner 1925 in Dessau gegründeten Werkstatt für „Druck und Reklame“ auch den Grundstein für eine Ausbildung im Feld der „Reklame“ gelegt. Dafür steht in der Sonderausstellung des Gutenbergs-Museums das „C“ für Corporate Design im Titel der Ausstellung. Hinter dem Corporate Design verbirgt sich die Einheitlichkeit der Gestaltung für eine Marke.

Reklame nannte es das Bauhaus, noch ohne den negativen Beigeschmack, den wir heute dabei empfinden. Heute nennen wir es Werbung. Fokussierte das Bauhaus die „Reklame“ noch auf die Typografie, so weitete die spätere Werbung ihre Wirkungen auf das Bild aus. Die Rolle der Frau in der Werbung wird darin nicht besser. Von der treusorgenden Hausfrau zum Sexobjekt in der Werbung. Der Künstler der Pop-Art wie beispielsweise Mel Ramos thematisiert mit seinen Grafiken diese „steile Karriere“ der Frau in der Werbung. Seine Werke sind u.a. auf der art Karlsruhe ausgestellt.

Wie auch immer sich die Kultur der letzten 100 Jahre gewandelt hat, sie braucht weiterhin Druck und das im doppelten Sinn, durch den typografischen Druck ebenso wie durch die Avantgarde der Frauen und Me too. Kunst und Druckkunst sind dafür die richtigen Vehikel.


PRESSEMITTEILUNG

Gutenberg-Museum kommt
bei Kunstmesse-Besuchern gut an

Zahlreiche Interessierte bedrucken am Stand des Weltmuseums

Postkarten mit Bauhaus-Insignien.

Mainz/Karlsruhe. Auf sehr großen Zuspruch trifft der Stand des

Gutenberg-Museums auf der Kunstmesse “art KARLSRUHE“, auf der sich das Weltmuseum der Druckkunst noch bis Sonntag, 16. Februar, präsentiert. Zahlreiche Kunstsammler, Museumsfachleute und andere Interessierte nutzten bereits an den ersten beiden Messetagen das Angebot, am Stand H1/V11 unter fachkundiger Anleitung mit Zitaten berühmter Bauhäusler versehene Postkarten mit bunten Bauhaus-Insignien zu bedrucken und sich gleichzeitig über die vielfältigen Angebote des Gutenberg-Museums in Mainz zu informieren.

„Wir sind beeindruckt von der großen Resonanz auf unseren Messeauftritt“, erklärt Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig. „Und davon, dass unser Angebot mit dem Schwerpunkt ,Druckgrafik‘ so vielen Besuchern Lust macht, nach Mainz zu kommen und unser Museum, sowie die Sonderausstellung, die wir noch bis einschließlich Sonntag, 22. März zeigen, zu besuchen.“

Ansprechpartner:

Dr. Annette Ludwig, Direktorin, Tel. 06131 / 12 26 40, E-Mail:

gutenberg-museum@stadt.mainz.de

Brigitte Specht, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 06131 / 12 42 36 ,

E-Mail: brigitte.specht@stadt-mainz.de

Mainz, den 14.02.2020


Dr. Annette Ludwig

Direktorin