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Industriekultur und visuelle Bildkultur in der Mediengeschichte

Ein Beitrag zur Sonderausstellung „Das Auge des Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900“ im Museum für Druckkunst in Leipzig

Mahlmannstraße, Fabrik für ätherische Öle Rudolf Lauche, 1920 (c) Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Fotoatelier Hermann Walter
Von der typografischen Buchkultur zur visuellen Bildkultur

Das Land Sachsen hat das Jahr 2020 zum Jahr der Industriekultur ausgerufen. 500 Jahre sächsische Industriekultur. Aus diesem Anlass veranstaltet das Museum für Druckkunst in Leipzig vom 08.03. bis zum 28.06.2020 eine Sonderausstellung zum Thema „Das Auge des Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900.“

Fotografie und Druckkunst, das ist auch ein Stück Mediengeschichte, denn mit der Fotografie beginnt die Wende von der typografischen Buchkultur zur visuellen Bildkultur, von der Dominanz des Textes zur Dominanz des Bildes. Die Bildkultur der Fotografie ist selbst ein Kind der Industriekultur. read more

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Druckindustrie 4.0 oder der Tunnelblick in die Technikgeschichte

Industrie 4.0, Arbeit 4.0, Druckindustrie 4.0, Schule 4.0…, eigentlich kann man es nicht mehr hören, überall, wo es um Digitalisierung geht, taucht sie fast zwangsläufig auf – die 4.0.

Vier Punkt Null verweist auf die vierte industrielle Revolution, in der wir uns derzeit befinden sollen. Worin die anderen drei bestanden haben, darüber findet man bei 4.0 nur wenig.

Dieser Blogbeitrag erläutert, was sich hinter der Metapher „4.0“ verbirgt. Es wird zu Beginn der Frage nachgegangen, von welchem Modell der Technikgeschichte hier ausgegangen wird. In einem zweiten Schritt stellt der Beitrag diesem Technikmodell die Grundzüge eines alternativen Modells der Druck- und Mediengeschichte gegenüber. read more

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