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Industriekultur und visuelle Bildkultur in der Mediengeschichte

Ein Beitrag zur Sonderausstellung „Das Auge des Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900“ im Museum für Druckkunst in Leipzig

Mahlmannstraße, Fabrik für ätherische Öle Rudolf Lauche, 1920 (c) Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Fotoatelier Hermann Walter
Von der typografischen Buchkultur zur visuellen Bildkultur

Das Land Sachsen hat das Jahr 2020 zum Jahr der Industriekultur ausgerufen. 500 Jahre sächsische Industriekultur. Aus diesem Anlass veranstaltet das Museum für Druckkunst in Leipzig vom 08.03. bis zum 28.06.2020 eine Sonderausstellung zum Thema „Das Auge des Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900.“

Fotografie und Druckkunst, das ist auch ein Stück Mediengeschichte, denn mit der Fotografie beginnt die Wende von der typografischen Buchkultur zur visuellen Bildkultur, von der Dominanz des Textes zur Dominanz des Bildes. Die Bildkultur der Fotografie ist selbst ein Kind der Industriekultur. read more

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(Im)Possible Futures: Symbiose zwischen Bleisatz und Kunst

Schon der Name ist Programm: In der Galerie und Buchdruckwerkstatt Christoph Dürr entfalten sich traditioneller Bleisatz und die künstlerischen druckgrafischen Verfahren zu einer einzigartigen Symbiose zwischen gedrucktem Text und manueller künstlerischer Arbeit.

Mit dem neuesten Projekt zur Zukunft der Freiheit wird die Brücke zwischen der traditionellen Kultur der Drucktechnik einerseits und der Gegenwartskultur andererseits geschlagen. Traditioneller Bleisatz und künstlerische Druckverfahren fungieren in dieser Projektidee als Vermittler zwischen der Erinnerung an ein noch nicht eingelöstes aufklärerisches Postulat der Freiheit einerseits und der auf Relativierung der Freiheit angelegten Wirklichkeit unserer Gegenwartskunst andererseits. read more

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